Surfen in Costa Rica

Das Surfen hat in Costa Rica schon lange Tradition und immer mehr Fans des Sports entdecken die Surfspots hier. Schon längst ist Costa Rica nicht mehr wirklich als Geheimtipp zu bezeichnen. Traumhafte Bedingungen für das Surfen findet man unter anderem an der Küste des Pazifischen Ozeans, zudem kann hier zu jeder Jahreszeit gesurft werden. Zwischen Oktober und Dezember können die Gewässer des Atlantiks empfohlen werden. Professionelle und semiprofessionelle Surfer treffen sich immer wieder in der Stadt Jacó, die ein wenig so anmutet, als würde es sich um eine Stadt in Kalifornien handeln. Hier in der Nähe liegt der Playa Hermosa, ein Strand mit hervorragender Brandung. Die Wellen sind zwar nicht sehr hoch, dafür kommen sie in rascher Folge und sind so auch für die Fortgeschrittenen eine Herausforderung. Die Atlantikküste hat ihre gemeinen Spots zum Surfen, wie die Salsa Brava oder das Riff um die Isla Uvita, die sich etwa 700 Meter vor Puerto Limón befindet.

Ein guter Surfspot in der Karibik ist die Playa Negra. Auch die Playa de Puerto Viejo y Cocles ist ein guter Ort zum Surfen. Im südlichen Pazifik und rund um die Osa-Halbinsel gibt es ebenfalls wunderbare Surfspots. Weltweit bekannt ist die Playa Pavones. Hier gibt es die Linkswelle, die rund einen Kilometer lang ist und die zweitlängste durchgehende Welle ist, die es überhaupt auf der Welt gibt. Ausgezeichnet zum Surfen geeignet ist die Playa Carate, die im Nationalpark Corcovado liegt und nicht ganz so einfach zu erreichen ist. Playa Dominical ist vor allem für Anfänger sehr gut geeignet. Im Zentralpazifik gibt es unter anderem an der Playa Manuel Antonio und in Quepos tolle Surfspots, auf der Nicoya-Halbinsel und in Guanacaste werden Anhänger des Sports ebenfalls glücklich werden. Erfahrene Surfer schätzen die Playa Avellanas, für Anfänger geeignet ist eher die Playa Tamarindo. Genannt werden muss unbedingt noch Witch’s Rock in der Nähe von Playa Naranjo mit den Brechern von bis zu drei Metern Höhe.