Natur und Umwelt
Der Artenreichtum in Bezug auf Flora und Fauna ist in Costa Rica so reich wie sonst kaum irgendwo. Dabei schneidet das Land im Vergleich mit anderen Ländern in puncto Umwelt sogar sehr gut ab. Bei einem Vergleich kam gar heraus, dass Deutschland nur auf dem 22. Platz gelandet ist, Costa Rica hingegen war viel weiter vorn dabei. Der Naturschutz wird in dem Land inzwischen großgeschrieben. Die Schutzgebiete sind in ihrer Vielfalt und Anzahl überaus beeindruckend und auch in dem Punkt kann kein anderes Land mithalten. Das Ministerium für Umwelt und Energie erklärte schon im Jahr 2003, dass es hier insgesamt 256 Schutzgebiete gäbe. Rund 25 Prozent der Landesfläche stehen unter Schutz. Dabei gibt es verschiedene Einteilungen der Schutzgebiete, die von einer Vorstufe des Schutzes bis zum Nationalpark reichen.
Der Naturtourismus wird in Costa Rica inzwischen großgeschrieben und so kommen nicht nur die Individualreisenden gern hierher, sondern auch Ökotouristen en masse. Als Oscar Arias Sanchez 2006 zum Präsidenten gewählt wurde, versprach er zudem, der Umweltzerstörung in Costa Rica den Kampf anzusagen. Costa Rica nimmt eine Vorreiterrolle in Bezug auf den Umweltschutz ein und hat diesen sogar zu einem erklärten Ziel der Entwicklungspolitik des Landes gemacht. Bis jetzt scheint die Sache auch aufzugehen und es gibt immer mehr Besucher des Landes, die sich für den reinen Umwelttourismus begeistern können. Ein Urlaub hier kann dennoch auf höchsten Niveau stattfinden und wer sich für Tiere und Natur interessiert, ist in Costa Rica genau an der richtigen Adresse. In vielen Projekten soll der Schutz der Natur umgesetzt werden und es gibt immer wieder Freiwilligenstellen, die ausgeschrieben werden und bei denen etwas für Natur und Umwelt in Costa Rica getan werden kann.