Costa Rica Nationalparks

Die Nationalparks in Costa Rica sind dafür gedacht, die Flora und Fauna zu schützen und somit dienen sie direkt dem Schutz der Umwelt. Es gibt inzwischen etliche Tierarten, die nur noch hier zu beobachten sind. Insgesamt sind es rund 25 Prozent der Fläche des Landes, die unter dem allgemeinen Naturschutz stehen und als Schutzzonen oder Schutzgebiete deklariert wurden. Es gibt dafür eine eigene Nationalparkverwaltung, die SINAC. Sie ist als Behörde für den Schutz der Nationalparks und für deren Verwaltung zuständig.

Die Schutzgebiete wurden in der Vergangenheit in unterschiedliche Kategorien eingeteilt. So gibt es die reinen Nationalparks, die von nationalem und internationalem Interesse sind und nur für touristische und wissenschaftliche Zwecke begehbar sind. Es gibt aber auch die Biologischen Reservate, die dem Schutz der Ökosysteme dienen und zu Bildungszwecken und für die Wissenschaft zugänglich gemacht wurden. In einem Naturreservat sollen Tiere und Pflanzen einen geschützten Lebensraum erhalten. Das Nationale Naturschutzgebiet schützt bestimmte Tierarten und ist eine Art Vorstufe zu den Biologischen Reservaten und den Nationalparks.

Es gibt in Costa Rica verschiedene Schutzgebiete, denen die Nationalparks zugeordnet sind. Das sind zum Beispiel La Amistad mit den Nationalparks Tapantí oder Parque Internacional La Amistad. An der Zentralen Pazifikküste sind es La Cangreja oder Manuel Antonio. Weitere Nationalparks sind der Vulkan Arenal, der Vulkan Tenorio, Tortuguero, Corcovado oder die Isla del Coco.

Die staatlichen Nationalparks sind die Schutzgebiete, die es einerseits gibt, auf der anderen Seite gibt es mehrere private Initiativen, die sich dem Schutz von Pflanzen und Tieren verschrieben haben. Es gibt hier sogar ein Projekt, das unter Beteiligung der Österreicher steht, es handelt sich dabei um den „Regenwald der Österreicher“. Wichtig sind aber nicht nur die Nationalparks in Costa Rica, sondern auch die Parks in den angrenzenden Ländern, denn hierher ziehen sich viele Tiere in den Trocken- oder Regenzeigen zurück. Aufgrund dieser Wanderungen ist der Tierbestand in den Parks niemals zu jeder Jahreszeit gleich.